Ausbildung
Die OdA, Organisation der Arbeitswelt für Pferdeberufe
Bisher existierten folgende Pferdeberufe auf Sekundarstufe II
- Bereiterin / Bereiter, Pferdepfleger / -pflegerin und Rennreiter / -reiterin. Letzte Revision im 1988.
- seit 1997 gibt es an den Berufsschulen die zweijährige Anlehre als Pferdewart / Pferdewartin.
Im 2008/2009 wurden diese durch folgende Berufsausbildungen abgelöst:
- die dreijährige berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) als Pferdefachfrau / Pferdefachmann mit fünf Fachrichtungen
- die zweijährige berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) als Pferdewartin / Pferdewart.
Träger der beiden beruflichen Grundbildungen ist die neu gebildete OdA Pferdeberufe Schweiz.
Die Anpassung der bisherigen Bildungsangebote an das neue Berufsbildungsgesetz wurde genutzt, um die Interessen und Bedürfnisse verschiedener Organisationen im Bereich Pferde zusammenzufassen.
- Die neuen beruflichen Grundbildungen bieten ein breites Ausbildungsspektrum.
- Die Trägerschaft hat die Reformen zum Anlass genommen, das Image der Ausbildung zu heben und den Jugendlichen ein attraktives Ausbildungsspektrum sowohl im praktischen als auch im kognitiven Bereich zu bieten.
- Mit den Reformen werden die überbetrieblichen Kurse aufgewertet.
Erstmals werden mit dem 2004 in Kraft getretenen neuen Berufsbildungsgesetz (BBG) nun sämtliche Berufe ausserhalb der Hochschulen einem einheitlichen System unterstellt.
Im Zuge der Anpassungen an das neue BBG mussten die bisherigen Reglemente revidiert und durch eine Verordnung über die berufliche Grundbildung ersetzt werden.
In der Vorphase des Reformprozesses hat die OdA Pferdeberufe die Erfahrungen und Bedürfnisse der verschiedenen Verbände aufgenommen.
Reformbedarf zeigt sich – abgesehen von der Anpassung an das neue Berufsbildungsgesetz – in folgenden Bereichen:
- Allgemeine Aufwertung der Berufe im Bereich Pferde
Interessensbündelung verschiedener Verbände im Bereich Pferde. - Breitere Abstützung der Ausbildung, um die berufliche Mobilität der Lernenden zu erhöhen.
- Bereitstellung von Bildungsangeboten für alle Jugendliche entsprechend ihren praktischen und kognitiven Fähigkeiten.
- Anpassung der überbetrieblichen Kurse
- Neugestaltung der Qualifikationsverfahren.







