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PS Sattel

IPZV Deuschland - Sleipnir-Preise 2014

Nominiert in der Kategorie Breitensportler: Elisabeth Wetztein

Die Schweizerin Elisabeth Wetzstein ist Jahrgang 1952 und engagiert sich neben ihrem Beruf als Notfallpflegefachfrau für Kinder und als Mutter von vier inzwischen erwachsenen Kindern zusammen mit ihrem Mann auch als Gespannfahrerin auf Wanderritten. Nachdem sie sich vor etwa 15 Jahren erstmals auf ein Islandpferd setzte, kam sie von dieser Pferderasse nicht mehr los. „Islandpferde sind geduldig (mit mir), ruhig und gelassen. Die Genügsamkeit und die Schrittsicherheit sind auch wichtig.“ erzählte sie uns und fügte hinzu: „Man fällt einfach nicht so tief.“  Ihr Wallach Sölvi „mit dem Hang zum Dramatischen“, wie sie es nennt, ist inzwischen 22 Jahre alt und „ein echter Familientransporter. Inzwischen hat er sogar fast vergessen, dass er hysterisch bist.“ Mit Sölvi ist sie schon nach Paris geritten und macht in der Schweiz viele Wanderritte.
Ihr Mann aber reitet nicht, so dass sie sich zu einem Kompromiss entschlossen haben: Um die Wanderritte dennoch miterleben zu können engagieren sich die beiden als Trosser. Dazu hat ihr Mann eigens gelernt, Hänger zu fahren und sich damit arrangiert, im Hänger und im Zelt zu schlafen. „Zuerst waren wir ja nur Tross für den Schweizer Teilnehmer am Stafettenritt. Wir haben eingekauft für das Mittagessen, wir haben Getränke gereicht und viel fotografiert. Wir haben die Paddocks aufgebaut und abgebaut, haben die Hänger vorgefahren oder haben die Leute hin- und hertransportiert. Wir waren immer bei den Mittagessen dabei.“ Aber dann wurde es beim großen Ritt nach Berlin mehr: „Das Trossfahren ist mein Kompromiss, denn ich habe viel Bericht erstattet und Bilder bearbeitet. Und mein Mann will mit mir dabei sein und reitet nicht.“ So kam es, dass Elisabeth Wetzstein und ihr Mann ab der Tschechischen Grenze „bis zum bitteren Ende gut drei Wochen“ die Südroute begleiteten und betreuten.
Und was fasziniert Elisabeth Wetzstein so sehr am Wanderreiten? „Dass der Weg das Ziel ist. Leute, die einem eigentlich sonst im Leben nie begegnen würden und doch das gleiche Interesse haben. Dabei reist man ganz anders und sieht andere Dinge. Wir haben keine große Stadt und keine Kunstschätze gesehen, haben aber eine unheimliche Gastfreundschaft erlebt. Als mein Computer den Geist aufgab, habe ich immer wieder in fremden Büros gesessen und konnte berichten. Überall durfte ich ans WLAN.“ Und dank Elisabeth Wetzstein konnten alle Interessierten den Ritt und die Berichte und Bilder davon tagtäglich mitverfolgen.
Text Charlotte Erdmann

Hier geht's zur Abstimmung: http://www.ipzv.de/sleipnir-2014.html

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